Wolfsburg

Team wob-racing auf dem Weg nach Ungarn

Praxisbezug wird im Studium an der Ostfalia Hochschule groß geschrieben. Um die Theorie mit der Praxis zu verzahnen, findet eine enge Zusammenarbeit zwischen den Fakultäten der Hochschule und regionalen Unternehmen statt. Doch auch fachübergreifende studentische Projekte wie zum Beispiel das Team wob-racing an der Fakultät Fahrzeugtechnik der Ostfalia in Wolfsburg, bieten Studierenden die Möglichkeit, neben dem Studium praktische Erfahrungen zu sammeln. So beschäftigen sich die „wob-racer“ jedes Jahr aufs Neue mit der Konstruktion, dem Bau und dem Testen eines Formula Student Rennwagens. Es handelt sich stets um Prototypen, die in einer eigens ins Leben gerufenen Rennserie, der „Formula Student“, gegen Teams aus aller Welt antreten.

Mit ihrem diesjährigen voll elektrisch betriebenen Boliden WR 13, liebevoll Marie genannt, war das Team im Juli für das Formula Student Italien-Event in Varano de' Melegari gemeldet. „Und dann mussten wir kurzfristig wegen technischer Probleme beim Antriebsstrang absagen“, berichtet Projektkoordinator Roy Moerlin. Inzwischen ist der Defekt behoben und einige erfolgreiche Testtage in Wolfenbüttel auf dem Hochschulgelände Am Exer absolviert. Jetzt steht vom 17. bis 20. August das Rennen in Győr/Ungarn auf dem Campus der Széchenyi István University an. Hier muss sich der WR 13 in verschiedenen dynamischen und statischen Disziplinen wie Skid-Pad, Endurance und Businessplan beweisen. Am Abend des 15. August macht sich das 30-köpfige Team samt Boliden und Equipment per Transporter und weiterer Fahrzeuge auf den Weg nach Ungarn. Unterstützt wird das Projekt von der Hochschule und diversen Sponsoren, die das Team selbst einwirbt. Für das Rennen rechnet sich das Team gute Chancen aus, immerhin belegt es aktuell in der Weltrangliste „Formula Student Electric“ Platz 46. Weitere Informationen: www.wob-racing.de

Foto (Team wob-racing): Jan Sentkowski mit dem WR13 auf der Teststrecke Am Exer in Wolfenbüttel.

Evelyn Meyer-Kube/15.08.2017